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(pd) Der Bundesrat hat zur Bekämpfung des Coronavirus Menschenansammlungen von mehr als fünf Personen im öffentlichen Raum verboten. Die Aargauer Polizei hat in der vergangenen Woche wiederholt Verstösse gegen dieses Verbot insbesondere bei Schul- und Sportanlagen festgestellt – vor allem in der Nacht. Aus diesem Grund hat die Kantonsärztin die Schliessung aller Sport-, Freizeit- und Schulaussenanlagen zwischen 20 und 8 Uhr verfügt, das heisst, dass der Zugang zu ihnen bzw. der Aufenthalt während dieser Zeit auf ihnen verboten ist. Das Verbot tritt ab sofort in Kraft.

(pd) Im Kanton Aargau liegen zurzeit 481 bestätigte Fälle von Coronavirus-Infektionen vor (117 mehr als am Freitag). 94 Personen sind zurzeit hospitalisiert. 25 Personen werden auf Intensivstationen behandelt, wovon 23 Personen künstlich beatmet werden müssen. Bisher sind 8 Personen an den Folgen des Coronavirus verstorben. Mit weiteren Fällen muss gerechnet werden.

(pd) Ein wesentlicher und in der Rechtsauffassung der verschiedenen Parteien nach wie vor strittiger Punkt ist das Thema, ob aus einer unter Notrecht verhängten Betriebsschliessung von einem Geschäftsmieter ein Mangel an der Mietsache abgeleitet werden, bzw. ein solcher geltend gemacht und darauf basierend eine Herabsetzung des Mietzinses eingefordert werden kann (s. Art. 259d OR). 

(pd) Seit zwölf Tagen sind im Kanton Basel-Landschaft zwei Abklärungsstationen für Corona-Verdachtsfälle in Betrieb. In Münchenstein und in Lausen werden täglich mehrere hundert Personen untersucht und je nach Symptomen auf den Virus getestet. Die erste Zwischenbilanz zeigt, dass die zusammengesetzten Mitarbeitenden vor Ort gut eingespielt sind und bei der Bevölkerung einen grossen Rückhalt verspüren.

(pd) Seit dem 16. März sind alle Schulen im Aargau geschlossen und es findet kein Präsenzunterricht mehr statt. Alle Beteiligten bereiten sich für den Fall vor, dass auch nach den Frühlingsferien weiterhin kein regulärer Unterricht in der gewohnten Form stattfinden kann. Das Departement Bildung, Kultur und Sport (BKS) hat geregelt, unter welchen Rahmenbedingungen der Fernunterricht an der Volksschule dann stattfinden würde. Die aufgebauten Betreuungsangebote an der Volksschule werden auch während den Frühlingsferien aufrechterhalten.

(pd) Der Bevölkerungsbestand im Aargau nahm 2019 um rund 8000 Personen oder 1,2 Prozent zu und betrug Ende Jahr 685 424 Personen. Gegenüber dem Vorjahr fiel die Bevölkerungszunahme um 700 Personen höher aus.

(pd) In den ersten acht Tagen seit dem 19. März 2020 hat die AMKB bereits auf 91 Baustellen im Kanton Basel-Landschaft systematische Hygienekontrollen durchgeführt. Bei etwas mehr als der Hälfte wurden Nachkontrollen aufgrund von Mängeln angesetzt. Per 27. März sind 66 dieser 91 Baustellen einwandfrei, 7 wurden an die zuständigen kantonalen Behörden gemeldet. Die übrigen werden Anfang kommender Woche nachkontrolliert. Die Kontrolltätigkeit geht in den kommenden Wochen unvermindert weiter.

(pd) Gegenwärtig ist das Elsass deutlich schwerer vom Coronavirus betroffen als der Kanton Aargau. Vor diesem Hintergrund hat der Koordination- und Steuerungsausschuss Coronavirus des Aargauer Regierungsrats dem Hilfegesuch der französischen Behörden auf Übernahme von zwei schwer erkrankten Patienten aus dem Elsass in den Kanton Aargau zugestimmt. Der Ausschuss, bestehend aus Landammann Dr. Markus Dieth und Gesundheitsdirektor Jean-Pierre Gallati, betrachtet dies als Zeichen der gebotenen Solidarität.

(pd) Grosse Herausforderung von Unternehmen mit sozialem Auftrag in der Corona-Krise. AVUSA-Mitglieder leisten still und selbstverständlich einen ausserordentlichen Beitrag in diesen schwierigen Zeiten. Ihnen gebührt ebenfalls einen grossen Applaus.

Foto: zVg

(kkl) Das Kernkraftwerk Leibstadt KKL hat 2019 die Stromproduktion um 13 Prozent auf 8820 GWh Strom gesteigert (2018: 7799 GWh). Dies wirkte sich positiv auf die Produktionskosten aus.

(pd) Im Kanton Aargau liegen zurzeit 364 bestätigte Fälle vor (15 mehr als gestern Donnerstag). 50 Personen sind zurzeit hospitalisiert. 12 Personen werden auf Intensivstationen behandelt, wovon 10 Personen künstlich beatmet werden müssen. Bisher sind 3 Personen an den Folgen des Coronavirus verstorben (alle über 80 Jahre alt). Mit weiteren Fällen muss gerechnet werden.

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