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Bildpaar für den Adventskalender vom 1. Dezember. Foto: zVg

(pd) Wer sich in der Adventszeit ins nächtliche Aarau begibt und über den Schlossplatz spaziert, dem leuchtet bald ein Adventskalender entgegen, projiziert auf die Glasfront des Museums. Unter dem Motto «Bildpaare» haben fünf Fotografinnen und Fotografen aus Aarau und der Umgebung in den Beständen des Ringier Bildarchivs gestöbert und ihre eigenen aktuellen Fotografien mit historischen Pressefotografien kombiniert.

Im Moment sind viele von uns am liebsten draussen. Vor aktuellem Hintergrund macht es das Stadtmuseum Aarau möglich, Kultur unter Einhaltung aller Schutzmassnahmen auch an der frischen Luft zu geniessen. Wenn es gegen 18 Uhr draussen dunkel ist, wird an der Fassade 24-mal ein neues Bildpaar während der Nacht aufleuchten. Die Fotografien für den Adventskalender ausgewählt und teils neu gemacht haben die Fotografinnen und Fotografen Hana Solenthaler, Patrick Biland Luca Schaffer und Nathanael Gautschi aus Aarau und die Künstlerin Jacqueline Weiss aus Däniken. Dafür stöberten sie in den Beständen des Ringier Bildarchivs¹ und setzten die dort gefundenen historischen Pressefotografien entweder mit ihren eigenen Werken in einen neuen Kontext oder bildeten Paare aus zwei Archivaufnahmen. Von den Tausenden historischen Pressefotografien zu Themen wie Sport, Promis, Jugend- und Alternativkulturen, Länder- und Tourismusreportagen, Brauchtum, Landesausstellungen, Industrie, TV-Unterhaltung sowie Symbolbilder zu allen Lebenslagen- und Situationen liessen sie sich zu ihren Bildpaaren inspirieren, die genau so vielfältig sind wie ihre Profile als Fotografen und Künstlerinnen. Dabei wurden Szenen nachgestellt, in neue Umgebungen projiziert, abfotografiert und kombiniert, so dass in den Bildpaaren neue inhaltliche und ästhetische Bezüge entstanden. Rund die Hälfte des Kalenders zeigt Gegenüberstellungen von Archivaufnahmen und zeitgenössischen Fotografien. Die andere Hälfte schöpft ganz aus dem Ringier Bildarchiv. Einige Paare stimmen spätestens auf den zweiten Blick nachdenklich, indem sie zum Beispiel die Tourismusindustrie hinterfragen oder Bezüge zur aktuellen Pandemie herstellen, während viele andere mit einem Augenzwinkern daherkommen.
In einem ersten Teil funktioniert «Bildpaare» als klassischer Adventskalender, indem jeden Tag gegen 18.15 Uhr ein neues Bildpaar an die Fassade projiziert wird. In einem zweiten Teil ab dem 25. Dezember bis zum 24. Januar 2021 sind alle 24 Paare gemeinsam in einer Bilderschau zu sehen. In dieser zweiten Phase werden die Bildpaare mit vertiefenden Informationen zu den Fotografinnen und Fotografen und ihren Zugängen zum Ringier Bildarchiv ergänzt.

Unser Bild: Bildpaar für den Adventskalender vom 1. Dezember. Foto: zVg
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