(HRK) Die Hochrheinkommission (HRK) hat ihre jüngste Vorstandssitzung in den neuen Räumlichkeiten der Pädagogischen Hochschule Schaffhausen (PHSH) abgehalten. Der Ort war bewusst gewählt: Die PHSH steht für Themen, die auch die HRK strategisch prägen – Bildung, Wissenstransfer und die Förderung junger Menschen.
Für HRK-Präsident Regierungsrat Patrick Strasser, Erziehungsdirektor des Kantons Schaffhausen, war der Abend zugleich ein besonderer Moment: Es war seine letzte Vorstandssitzung als Präsident der Hochrheinkommission. «Die PH Schaffhausen zeigt, wie moderne Bildung heute funktioniert: offen, vernetzt und mit einem klaren Blick auf die Zukunft. Dass meine letzte Vorstandssitzung hier stattfinden kann, bedeutet mir viel – denn die Themen der Hochschule sind eng mit der Arbeit der HRK verbunden», betonte Strasser.
Rundgang durch den neuen Campus – Einblicke in die Bildungsarbeit
Vor der Sitzung erhielten die Vorstandsmitglieder der HRK bei einem Rundgang durch den neuen Campus im Kammgarn Westflügel einen unmittelbaren Einblick in die Arbeit der Hochschule. Die PHSH verbindet historische Industriearchitektur mit modernen Lern- und Arbeitsräumen und zeigt, wie zeitgemäße Lehrerinnen- und Lehrerbildung heute gestaltet wird.
Rektorin Prof. Dr. Anne Bosche begrüsste den Vorstand und erläuterte die Entwicklung der Hochschule: «Unser neuer Campus ermöglicht es uns, Lernen neu zu denken und flexibel zu gestalten. Dadurch können wir eine Innovationskraft für das Bildungswesen entfalten. Wir freuen uns sehr, die Hochrheinkommission heute hier zu Gast zu haben – denn Bildung lebt von starken regionalen Partnerschaften.»
Der Rundgang machte deutlich, wie eng die PHSH mit den strategischen Schwerpunkten der HRK verbunden ist. Die Hochschule steht exemplarisch für jene Themen, die ab Januar 2027 auch durch den neuen HRK Kleinprojektefonds gefördert werden sollen – insbesondere Projekte im Bereich Bildung, Wissenstransfer, Begegnung und Innovation.
Geschäfte der HRK und personelle Veränderungen
Im Rahmen der Sitzung blickte der Vorstand auf die Beratungs- und Netzwerkarbeit der HRK zurück und bereitete das Budget sowie die Aktivitäten für das Geschäftsjahr 2027 vor.
Zudem wurde die stellvertretende Geschäftsführerin der HRK Lara Kirchner verabschiedet und ihr eingebrachtes Engagement verdankt. Sie wird sich neuen beruflichen Aufgaben in Basel zuwenden. Auf ihre Position folgt Ludmilla Feth, die umfassende und langjährige Erfahrung in der internationalen Veranstaltungsorganisation sowie in der Pflege und Weiterentwicklung kommunaler und grenzüberschreitender Netzwerke mitbringt. Ludmilla Feth betont: «Grenzüberschreitende Zusammenarbeit lebt von persönlichen Begegnungen, vertrauensvollen Beziehungen und vom Willen, neue Perspektiven zu schaffen. Ich freue mich darauf, die Zusammenarbeit in der Hochrheinregion zu stärken und gemeinsame Projekte voranzubringen.»
Die Hochrheinkommission
Die Hochrheinkommission (HRK) ist eine partnerschaftliche Einrichtung zur Pflege der grenzüberschreitenden Zusammenarbeit am Hochrhein. Partner der HRK sind die Kantone Aargau und Schaffhausen, das Land Baden-Württemberg, die Landkreise Lörrach und Waldshut, der Regionalverband Hochrhein-Bodensee und die Planungsverbände Fricktal Regio und Zurzibiet.
Weiterführende Infos: www.hochrhein.org