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Cyril Bleisch tritt als Präsident der Jungfreisinnigen Baselland zurück, Isabelle Steinemann und Justin Gauch übernehmen

(jfdp) Nach drei prägenden Jahren an der Spitze der Jungfreisinnigen Baselland übergibt Cyril Bleisch das Präsidium an Isabelle Steinemann und Justin Gauch. Cyril Bleisch hinterlässt eine Jungpartei, die Spuren hinterlassen hat. Unter seiner Führung avancierten die Jungfreisinnigen zur aktivsten Jungpartei im Kanton Baselland.

Bildungspolitik als Schwerpunkt
Ein zentrales Anliegen seiner Amtszeit war die Bildungspolitik. Die Jungfreisinnigen setzten gleich mehrere Akzente:
• Petition für obligatorischen Nothilfeunterricht an Sekundarschulen.
• Offener Brief für eine Klimaanlagenpflicht an den öffentlichen Schulen.
• Petition für die Einführung von Steuer- und Vorsorgeunterricht als Pflichtfach
• Forderung einer Podcast-Pflicht einzuführen gegenüber FHNW und Universität Basel.
Alle Petitionen wurden erfolgreich durch den Regierungsrat überwiesen und sind nun in der Umsetzung.

Klare Haltung auch in der Baupolitik
Unter Cyril Bleisch scheuten die Jungfreisinnigen auch unbequeme Positionen nicht. Sie forderten die Abschaffung des Denkmalschutzes, um den Bau von dringend benötigtem, bezahlbarem Wohnraum zu erleichtern.
Zum Abschied hinterlässt Cyril Bleisch eine klar positionierte und stark präsente Jungpartei. «Die Jungfreisinnigen Baselland setzen mit viel Elan Themen und bestimmen die Agenda. Ich bin überzeugt: Der liberale Wind weht stärker als zuvor. Dem neuen Präsidium wünsche ich viel Erfolg und auch Spass an dieser spannenden Aufgabe. Nun konzentriere ich mich künftig auf mein Mandat in der Parteileitung der FDP Baselland, die Leitung des Nationalratswahlkampfes 2027 und das Präsidium der FDP Arlesheim», kommentiert Cyril Bleisch.

Justin Gauch und Isabelle Steinemann übernehmen das Präsidium
Justin Gauch und Isabelle Steinemann übernehmen künftig die Leitung der Jungfreisinnigen Baselland im Co-Präsidium. Die beiden wollen die Nachwuchsförderung stärken, um mit einer breiten Kandidatenbasis in die Landrats- und Nationalratswahlen zu gehen. Gauch: «Mit grosser Freude durfte ich miterleben, wie sich diese Partei stetig weiterentwickelt hat. Jetzt gilt es, die engagierte Arbeit der
letzten Jahre in starke Wahlresultate umzumünzen.» Steinemann ergänzt: «Mit unseren Petitionen haben wir bewiesen, dass wir die Bedürfnisse der Bevölkerung kennen. Der Jungfreisinn wird sich weiterhin intensiv für die liberalen Anliegen der Baselbieterinnen und Baselbieter einsetzen.» Gauch ist seit drei Jahren Teil der Parteileitung und schliesst gerade sein Studium zum Bauingenieur ab.
Steinemann ist seit einem Jahr Co-Vizepräsidentin und studiert Jus. Beide würdigen ihren Vorgänger Cyril Bleisch. Steinemann: «Er hat dafür gesorgt, dass die Partei mehr öffentliche Aufmerksamkeit erlangt und konkrete Lösungen anbietet.» Gauch: «Sein Vertrauen hat es ermöglicht, Verantwortung frühzeitig zu übertragen. Wir sind bereit, diesen Schwung mitzunehmen.»