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Trockenheit setzt Lebens- und Gnadenhöfe unter Druck – Pro Tier lanciert «Geld für Heu»

(eing.) Schweizer Lebens- und Gnadenhöfe kämpfen mit den Folgen der Trockenheit im Juli und August. Weil das Gras vielerorts zu wenig wächst, mussten zahlreiche Höfe ihre Heureserven bereits deutlich früher als üblich anbrechen. Gleichzeitig steigen die Preise für zugekauftes Futter. ProTier – Stiftung für Tierschutz und Ethik lanciert deshalb die Kampagne «Geld für Heu» und will damit Lebens- und Gnadenhöfe beim Kauf von dringend benötigtem Heu finanziell unterstützen.

Die vergangenen Wochen und Monate haben den Lebens- und Gnadenhöfen in der Schweiz zugesetzt. Die anhaltende Trockenheit führte vielerorts zu deutlich weniger Futterertrag auf den Wiesen. Was für die Tiere im Sommer zunächst kaum sichtbar ist, kann für die Höfe im weiteren Jahresverlauf zu einem ernsthaften Problem werden: Wo die eigenen Heureserven bereits frühzeitig angebrochen werden mussten, fehlt das Futter später im Herbst und Winter.

Für die privat geführten Lebens- und Gnadenhöfe ist diese Situation besonders belastend. Sie versorgen Tiere, die aufgrund ihres Alters, ihrer Vorgeschichte oder besonderer Bedürfnisse nicht mehr anderweitig vermittelt werden können, dauerhaft. Futterkosten
fallen deshalb unabhängig von Wetter und Ernteertrag an. «Heu ist für viele unserer Höfe die wichtigste Grundlage, um ihre Tiere das ganze Jahr über versorgen zu können. Wenn die eigenen Vorräte wegen der Trockenheit früher als geplant aufgebraucht werden, müssen die Höfe zusätzliches Heu zukaufen. Für Betriebe, die ohnehin mit knappen finanziellen Ressourcen arbeiten, ist das eine erhebliche Belastung», sagt Aldo Hitz, Geschäftsführer von ProTier.

Mit «Geld für Heu» dort helfen, wo es dringend benötigt wird

Mit der Kampagne «Geld für Heu» unterstützt ProTier von September bis Dezember möglichst viele Schweizer Lebens- und Gnadenhöfe beim Einkauf von Heu. Damit soll verhindert werden, dass die Futtermittelknappheit im weiteren Jahresverlauf zu einem
noch grösseren Problem wird. Gleichzeitig sollen die Höfe finanziell entlastet werden, damit ihre begrenzten Mittel weiterhin möglichst direkt den Tieren zugutekommen können.

Bereits eine kleine Spende kann einen konkreten Beitrag leisten. 25 Franken entsprechen beispielsweise einem Monat Heu für ein Schaf. Viele kleine Beiträge können so gemeinsam dafür sorgen, dass genügend Futter vorhanden ist und die Tiere sicher durch
die kommenden Monate kommen. «Die Tiere auf den Lebenshöfen sind darauf angewiesen, dass ihre Versorgung langfristig
gesichert ist. Gerade in einer aussergewöhnlichen Wettersituation dürfen sie nicht zu den Leidtragenden werden», so Hitz. ProTier ruft deshalb Tierfreundinnen und Tierfreunde dazu auf, die Kampagne mit einer Spende zu unterstützen. Jeder Beitrag hilft, Heu zu finanzieren und damit die Lebens- und Gnadenhöfe in dieser schwierigen Situation konkret zu entlasten.

Weitere Informationen: Pro Tier