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Foto: Felix Wey, Baden

Sechste «Lange Nacht der Kirchen» am 4. Juni 2027 in der Schweiz

(pd) Zeitgleich mit Österreich und weiteren europäischen Staaten wird auch in der Schweiz am Freitag, 4. Juni 2027, die sechste «Lange Nacht der Kirchen» stattfinden.

Einen Abend lang öffnen Kirchen, Kapellen, Klöster, Türme und andere kirchliche Orte ihre Türen und laden Menschen jeden Glaubens, jeder Herkunft und jeder Generation dazu ein, Kirche neu zu entdecken: überraschend, gastfreundlich, kulturell vielfältig, spirituell, musikalisch, nachdenklich und manchmal auch ganz anders als erwartet.
Die «Lange Nacht der Kirchen» ermöglicht einen Freitagabend mit besonderer Atmosphäre. Dort, wo sonst Glocken den Alltag begleiten, entstehen an diesem Abend Begegnungsräume: für Musik und Stille, für Gespräche über Gott und die Welt, für Lichtinstallationen, Führungen an verborgene Orte, Kulinarik, Theater, Diskussionen, gemeinsames Feiern, spirituelle Impulse und Angebote für Kinder, Jugendliche, Familien und Erwachsene. Die Besucherinnen und Besucher können eintreten, verweilen, staunen, fragen, zuhören oder einfach einen ungewohnten Moment in einem besonderen Raum geniessen.

Raum für Begegnungen
Seit der ersten Durchführung im Aargau im Jahr 2016 hat sich die «Lange Nacht der Kirchen» zu einem ökumenischen Anlass mit nationaler Ausstrahlung entwickelt. Bereits 2023 nahmen Kirchen in 11 Kantonen teil und im letzten Jahr konnten Besucherinnen und Besucher in 18 Kantonen der Schweiz die besondere Nacht erleben. Das bewährte Konzept bleibt auch 2027 bestehen: Die Kirchgemeinden und Pfarreien gestalten das Programm vor Ort und zeigen, wie vielfältig kirchliches Leben heute ist. Sie geben Einblick in soziale und karitative Projekte, schaffen Oasen der Sinnsuche, öffnen kulturelle Schätze und ermöglichen niederschwellige Begegnungen mit Menschen, die Kirche engagiert, kreativ und offen mitgestalten.
Gerade diese lokale Verankerung macht die «Lange Nacht der Kirchen» so lebendig. Jede Kirche, jede Pfarrei, jede Kirchgemeinde bringt ihre eigene Handschrift ein. So entsteht ein Programm, das von Dorf zu Dorf und von Stadt zu Stadt anders klingt, leuchtet und berührt – und doch durch eine gemeinsame Idee verbunden ist: Kirche öffnet ihre Türen weit und lädt dazu ein, einen Abend lang gemeinsam unterwegs zu sein.

Ökumenisch und interkantonal getragen
Veranstaltet wird die «Lange Nacht der Kirchen» von den Landeskirchen der beteiligten Kantone. Die Aargauer Landeskirchen übernehmen seit der Lancierung im Jahr 2016 die Gesamtprojektleitung und betreuen die viersprachige Website www.langenachtderkirchen.ch. Dort wird ab Frühling 2027 das Programm mit einer interaktiven Schweizer Karte aufgeschaltet.
Die Kirchgemeinden und Pfarreien in den beteiligten Kantonen werden in den kommenden Monaten eingeladen, ihre Ideen zu entwickeln und Veranstaltungen anzumelden. Schon jetzt steht fest: Am 4. Juni 2027 wird die Schweiz wieder eine besondere Nacht erleben – eine Nacht, in der Kirchenräume offenstehen, Menschen zusammenfinden und der Freitagabend einen anderen Klang bekommt.

www.langenachtderkirchen.ch
www.instagram.com/langenachtderkirchen.ch

Foto: Felix Wey, Baden